Regio À La Carte
Erleben Sie zu jeder Jahreszeit den Schwarzwald, das Elsaß und die Schweiz in individuellen oder klassischen Fahrten in einem Luxux-Bus mit jeglichem Komfort

Geschäftsbedingungen Ausflugsfahrtenbedingungen

1. Abschluss des Reisevertrages

1.1         Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde Nicole Bartoschek, Schwarzwaldstr. 21a – D-79183 Waldkirch - im folgenden Reiseveranstalter genannt - den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebots sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters für die jeweilige Reise.

 

1.2 Die Buchung muß schriftlich, oder auf elektronischem Weg (eMail, Internet) erfolgen. Bei elektronischen Buchungen bestätigt der Reiseveranstalter die Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg. Mündlich erteilte Aufträge erlangen erst nach schriftlicher Bestätigung Wirksamkeit. Der Vertrag kommt erst dann zustande, wenn dem Kunden die Einzelheiten der Tour (Datum, Entfernung, Reservierung und Preis) von Reiseveranstalter bestätigt werden.

 

1.3 Handelt der anmeldende Kunde als Vertreter für andere, namentlich aufgeführte Teilnehmer, so ist er für deren Vertragsrechte und –pflichten genauso verantwortlich wie für seine eigenen. Der Vertreter versichert für die anderen Teilnehmer bevollmächtigt und vertretungsberechtigt zu sein und erkennt in deren Namen die Vertragsbedingungen an.

 

1.4 Von den Reisebedingungen oder den Prospektaussagen abweichende Zusagen sind nicht bindend. Vom Kunden speziell geäußerte Wünsche müssen ausdrücklich schriftlich bestätigt werden. Sie sind sonst nicht Bestandteil dieses Tour- oder Reisevertrages.

 

 

2. Bezahlung

Nach Durchführung der Tour erfolgt die sofortige Bezahlung durch den Kunden. Die Zahlung hat entweder bar vor Ort oder durch Überweisung innerhalb von 7 Tage zu erfolgen. Nach Ablauf der Frist kommt der Kunde in Verzug ohne, dass es einer Mahnung des Veranstalters bedarf.

 

 

3. Leistungsänderungen

Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungs-änderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.

 

 

4. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/Stornokosten

4.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter unter der vorstehend angegebenen Anschrift zu erklären. Der Rücktritt bedarf der Schriftform.

 

4.2 Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. An seine Stelle tritt eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis.

 

4.3 Der Reiseveranstalter hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet:

 

Stornierungskosten

Statt der nachgewiesenen Kosten gemäß Ziffer 4.2 kann der Reiseveranstalter folgende pauschalen Stornokosten erheben:

a. bis zum 30. Tag vor Antritt bis zu 10 % des Reisepreises, mindestens jedoch 50,- €.

b. ab dem 29. Tag bis zum 20. Tag vor der Abreise bis zu 25 % des Reisepreises

c. ab dem 19. Tag bis zum 10. Tag vor der Abreise bis zu 50 % des Reisepreises

d. ab dem 09. Tag bis zum 04. Tag vor der Abreise bis zu 65 % des Reisepreises

e. ab dem 03. Tag vor der Abreise und bei Nichterscheinen bis zu 100 % des Reisepreises.

 

Umbuchungen

Umbuchungen sind nur mit Einverständnis des Reiseveranstalters gegen ein Umbuchungsentgelt möglich.

Das Umbuchungsentgelt richtet sich jeweils nach dem Umfang der Umbuchung und dem damit verbundenen Mehraufwand, liegt jedoch bei mindestens 25,- € pro Reiseteilnehmer. Umbuchungswünsche des Kunden nach dem Ablauf o. g. Fristen können, sofern die Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß den Ziffern 4.2 und 4.3 und gleichzeitiger Neuanmeldung berücksichtigt werden.

 

 

5. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z. B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Der Reiseveranstalter wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

 

 

6. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Kunde ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters den Reiseablauf nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen anrechnen lassen.

 

 

7. Obliegenheiten des Kunden

7.1 Mängelanzeige

Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen.

Der Kunde ist aber verpflichtet, dem Reiseveranstalter einen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Andernfalls tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein.

 

7.2 Fristsetzung vor Kündigung

Will ein Kunde den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 615 c BGB bezeichneten Art nach § 615 e BGB oder aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, dem Reiseveranstalter erkennbares Interesse des Kunden gerechtfertigt wird.

 

 

8. Beschränkung der Haftung

8.1 Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf das Dreifache des Reisepreises beschränkt.

 

8.2 Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt.

 

8.3 Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden, wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Reiseveranstalters sind.

 

 

9. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

9.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise schriftlich geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber dem Reiseveranstalter unter der vorstehend angegebenen Anschrift erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

 

9.2 Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrage nach enden sollte.

Schweben zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

 

 

10. Rechtswahl

Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

Soweit bei Klagen des Kunden gegen den Reiseveranstalter im Ausland für die Haftung des Reiseveranstalters dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

 

 

11. Gerichtsstand

11.1 Der Kunde kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen.

 

11.2 Dies gilt nicht, wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter anzuwenden sind, etwas anderes ergibt.